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EU-Führerschein – günstig, aber auch erlaubt?

6. Dezember 2016

EU-Führerschein – darauf müsst ihr achten

Wer zum ersten Mal zur Fahrschule geht, könnte sich erschrecken: Der Führerschein erfordert viel Zeit und Geld. Acht Wochen und 3.000 Euro sind keine Seltenheit. Schneller und günstiger geht´s im Ausland, zum Beispiel mit einem EU-Führerschein. Doch muss ich die fremde Sprache kennen? Und wird der ausländische Führerschein hier überhaupt anerkannt? Hier gibt´s die wichtigsten Antworten.

Welche Regeln gelten für einen Führerschein im Ausland?

So wie der deutsche Führerschein im Ausland gilt, gilt die Fahrerlaubnis aus dem EU-Ausland und einigen anderen Ländern auch bei uns. Doch um den Führerscheintourismus zu unterbinden, legt der Gesetzgeber einige Stolpersteine in den Weg. Grundsätzlich heißt es beim EU-Führerschein wie auch bei einer Fahrerlaubnis aus einem anderen Land: Sie sind nur gültig, wenn ihr nachweisen könnt, dass ihr in dem ausstellenden Land auch mindestens 185 Tage an einem Stück gelebt habt. Zum Beispiel für ein Studium oder ein Praktikum.

EU-Führerschein müsst ihr nicht umschreiben lassen

Wohnt ihr nach dem Auslandsaufenthalt wieder in Deutschland, müsst ihr euren EU-Führerschein nicht umschreiben lassen. Handelt es sich aber nicht um einen EU-Führerschein, sondern habt ihr die Fahrerlaubnis in einem anderen Land erworben, muss dieser Führerschein nach spätestens 185 Tagen umgeschrieben werden. Bei einer Kontrolle steht ihr sonst mit einem ungültigen Führerschein da.

Mit einem Führerschein aus dem Ausland deutsches Mindestalter umgehen?

In manchen Ländern wie den USA ist der Führerschein schon ab 16 Jahren möglich. Wenn ihr also während eines Austauschjahres dort euren Führerschein gemacht habt, wird er je nach Bundesstaat auch in Deutschland anerkannt. Allerdings dürft ihr damit hier erst bei Erreichen des Mindestalters Motorrad oder Auto fahren.