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Auto-Tuning: Pimp your Car

24. Juni 2016

Auto-Tuning: Pimpen – aber richtig!

Tiefer, breiter, schneller – und sicherer: Auto-Tuning ist mehr als nur Aufhübschen. Ein Auto richtig zu tunen steigert nicht nur die Coolness, sondern auch die Sicherheit.

Auto-Tuning – ohne Vorschriften geht’s leider nicht

Nicht alles, was gefällt, ist auch erlaubt. Beim Auto-Tuning gibt es klare Regeln. Viele technische Umbauten müssen von einem Prüf- oder Sachverständigen abgenommen werden, damit die Betriebserlaubnis nicht erlischt. Auch die Fahrzeugpapiere müssen auf den neuesten Stand gebracht werden. Vor dem Auto-Pimpen solltet ihr euch auch unbedingt erkundigen, ob eure Versicherung getunte Autos überhaupt versichert und wenn ja, welche Details beachtet werden müssen.

Technische Veränderungen am Fahrzeug können von einem Sachverständigen nur abgenommen werden, wenn die laut Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) vorgeschriebenen Prüfzeugnisse vorhanden sind. Das sind sogenannte Teilegenehmigungen und Teilegutachten. Sie dokumentieren, dass die verbauten Fahrzeugteile zulässig sind, beziehungsweise, dass ein Fahrzeug nach dem Auto-Tuning noch den Vorschriften entspricht.

Die Vorschriften für das Tuning von Autos sind also nicht ganz ohne. Auf Auto-Tuning spezialisierte Fachbetriebe kennen sich aber bestens damit aus und sollten euch zuverlässig beraten können. Bei Umbauten Marke Eigenbau müsst ihr euch selbst schlaumachen.

Auto-Tuning: Cooler und sicherer cruisen

Es geht um coole Optik, fetten Sound und satte Leistung, um Sehen und Gesehenwerden. Was viele aber nicht wissen: Ein professionell getuntes Auto ist in der Regel auch sicherer. Hier ein paar beliebte Tuning-Maßnahmen und wie sie die Fahrsicherheit verbessern können:

  • Räder und Reifen. Breitreifen sind in der Tuning-Szene praktisch Pflicht. Sie können die Stabilität beim Fahren erhöhen, da sie eine größere Aufstandsfläche haben, die für eine geringere Flächenpressung sorgt. In Kurven können so höhere Seitenkräfte zum Tragen kommen, zudem verkürzen sich die Bremswege. Der Abrollumfang der Breitreifen sollte dabei aber möglichst genau mit dem des Serienreifens übereinstimmen. Auch wichtig: Zu breite Reifen können sich wiederum negativ auf die Fahrstabilität auswirken.
  • Front- und Heckspoiler. Spoiler sehen nicht nur cool aus, sie wirken sich auch positiv auf den Luftwiderstand aus. Im Klartext heißt das: Diese Variante des Auto-Tunings senkt den Benzinverbrauch und kann sogar die Höchstgeschwindigkeit steigern. Zudem können Spoiler die sogenannten Auftriebsbeiwerte positiv beeinflussen und die Fahrstabilität erhöhen. Das klappt aber nur, wenn für das Fahrzeug geeignete Spoiler verwendet und richtig montiert werden.
  • Eingriffe ins Fahrwerk sollten Profis überlassen werden. Nicht fachgerechte Umbauten können das Fahr- und Lenkverhalten drastisch verschlechtern. Es empfiehlt sich daher, beim Auto-Tuning Komplettpakete von bekannten Herstellern zu verwenden, bei denen Fahrwerksfedern, Dämpfer und Achsgeometrie genau aufeinander abgestimmt sind. Ein tiefergelegter Wagen mit härteren Federn und angepassten Stoßdämpfern lässt sich vom Fahrer leichter kontrollieren, ein straffer abgestimmtes Fahrwerk verringert die Wankbewegungen in Kurven und bei abrupten Ausweichmanövern.
  • Scheinwerfer und Rückleuchten. Beim Auto tunen beliebt, aber nicht zulässig: Lampen einfärben oder mit einer farbigen Xenon-Effekt-Kappe versehen. Die Folgen: eine dramatische Verschlechterung der Lichtausbeute und Signalwirkung. Erlaubt ist lediglich der Einbau kompletter Tauschleuchten. Die gibt es in vielen Ausführungen. Insbesondere der Einbau von Sets mit Xenon-Lichttechnik sorgt – wie viele andere, richtig ausgeführte Auto-Tuning-Maßnahmen – für ein deutliches Plus an Fahrsicherheit.