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Pannenhilfe: Selbst ist der Fahrer | SmartDriver.de

So helfe ich mir selbst: Das Einmaleins der Pannenhilfe

29. März 2016

So helfe ich mir selbst: Das Einmaleins der Pannenhilfe

Beim Reifen ist die Luft raus, der Wagen springt nicht an oder die Warnlampen blinken hektisch. Und jetzt? Einige Störfälle könnt ihr relativ leicht selbst beheben – und falls überhaupt nichts mehr geht, ruft ihr die Profis. Was tun bei einer Autopanne und alles über Pannenhilfe erfahrt ihr hier.

Pannenhilfe: Rechts ran und Fahrzeug absichern

Zuerst solltet ihr das Auto möglichst sicher abstellen. Idealerweise auf einem Parkplatz, zumindest aber am Straßenrand. Je nach Pannenszenario Vorsicht beim Aussteigen. Gegebenenfalls Warnblinker einschalten, Warnweste anziehen und das Fahrzeug mit dem Warndreieck absichern.

Pannenhilfe: Selbst ist der Fahrer

Bei einigen Pannen könnt ihr euch mit relativ geringem Aufwand selbst helfen, wenn ihr über ein wenig handwerkliches Geschick verfügt und die richtige Ausrüstung dabei habt. Do it yourself klappt vor allem bei diesen Varianten der Autopanne:

  • Platter Reifen. Hier könnt ihr selbst Pannenhilfe leisten – vorausgesetzt, ihr habt ein Reserverad, Reifenheber und Radkreuz dabei. Bevor ihr loslegt den ersten Gang einlegen und die Handbremse ziehen. Am neuen Rad schraubt ihr die Muttern zunächst mit der Hand fest an, danach zieht ihr sie über Kreuz fest – zum Beispiel erst oben, dann unten, dann links und dann rechts. An der nächsten Tankstelle solltet ihr den Reifendruck des neuen Rades überprüfen und die Muttern nachziehen. Falls ihr nur ein Notrad an Bord habt, dürft ihr damit nicht schneller als 80 km/h fahren.
  • Motor springt nicht an. Es passiert meist im Winter: Wenn euer Auto nicht anspringen will, könnte die Batterie leer sein. Dann könnt ihr mit einem Starthilfekabel und einem anderen Autofahrer, der euch Starthilfe gibt, selbst die Pannenhilfe übernehmen. Wichtig dabei: Ihr dürft auf keinen Fall Minus- und Pluspol verwechseln. Wie ihr das mit der Starthilfe korrekt macht, könnt ihr in diesem Video sehen.
  • Leerer Tank. Das Auto will nicht weiter, weil der Sprit alle ist? Die einfachste Pannenhilfe ist ein gefüllter Reservekanister im Kofferraum. Sonst hilft nur ein Anruf bei Freunden oder der Pannenhilfe.
  • Kühlwasser oder Öl fehlen. Die Öllampe leuchtet Rot, der Motor läuft heiß: Hier heißt es schnellstens Kühlflüssigkeit oder Motoröl nachfüllen. Denn fehlt dem Motor die Schmierung oder die Kühlung droht ein Motorschaden. Dann geht nichts mehr und es wird richtig teuer.

Pannenhilfe: Per Notruf die Profis benachrichtigen

Wenn gar nichts mehr geht, müsst ihr für die Pannenhilfe Profis rufen. Ganz einfach mit dem Smartphone. Oder – für die Tage, an denen alles schief geht und auch noch der Akku leer ist – ein old-school-Tipp: An der Autobahn stehen genau für diesen Fall etwa alle zwei Kilometer Notrufsäulen.